Meerholz: So sieht die neue Kita aus

So soll die neue Kita in Meerholz einmal aussehen. Visualisierung: winter-bauconcept, Meerholz

Moderne Kindertagesstätten müssen viele Voraussetzungen erfüllen: Sie müssen alle gesetzlich geforderten Standards abdecken, sollen funktional und kindgerecht, gesund und nachhaltig sein, energieeffizient - und nicht zuletzt optimale Rahmenbedingungen für die pädagogische Arbeit bieten.

Gelnhausen – Am Viadukt in Meerholz, in unmittelbarer Nähe zum Dorf und zur Sport- und Kulturhalle, aber gleichzeitig idyllisch am Feldrand gelegen, entsteht ein zweigeschossiger Kita-Neubau für insgesamt sechs Gruppen, der die aktuellen Anforderungen an eine solche moderne Kindertagesstätte erfüllen wird.

Im Januar 2020 läuteten Bürgermeister Daniel Christian Glöckner und Vertreter von Fachbehörden und der Kommunalpolitik symbolisch den Baubeginn mit dem ersten Spatenstich ein. Seitdem sind die Bauarbeiten zügig vorangegangen. Dem Betrachter präsentiert sich ein fast 60 Meter langes, zweigeschossiges Gebäude, in dem einmal bis zu 137 Kinder in sechs Gruppen betreut werden können. Es wird allerdings noch einige Monate dauern, bis die Räume mit Leben gefüllt werden können.

Die sechsgruppige Kindertagesstätte wird einmal fünf Gruppen mit Mädchen und Jungen über drei Jahre und eine Gruppe mit Kindern unter drei Jahre beherbergen. Die Nutzfläche des Gebäudes beziffert das Architektur- und Ingenieurbüro winter-bauconcept in Meerholz mit rund 1356 Quadratmetern. Die Gruppenräume des Gebäudes sind in beiden Geschossen in Richtung Garten (Süden) angeordnet und verfügen alle über einen Laubengang inklusive zwei außen liegenden offenen Treppenhäusern zur Fluchtwegsicherung. Durch die Feldrandlage befinden sich die Kinder mitten im Grünen und vor allem vom ersten Stock aus werden sie einen weiten Blick über die Feldgemarkung haben, wo es sicherlich immer wieder einiges zu entdecken gibt. Jeder Gruppenraum verfügt außerdem über eine Kleingruppe, die variabel genutzt werden kann.

Die Krippengruppe wird im Erdgeschoss untergebracht. Im Norden befinden sich im Erdgeschoss die Essens- und Bewegungsräume sowie weitere Nebenräume wie Sanitärräume, Schlafraum und die Küche, in der täglich frisch gekocht wird. Der abteilbare Essensraum bietet Platz für insgesamt 50 Kinder oder zwei Essensgruppen mit je 25 Kindern. Im Obergeschoss sind im Norden Pausenräume und ebenfalls weitere Nebenräume angeordnet. Für Barrierefreiheit sorgt ein Aufzug im Gebäude, ein behindertengerechter Pkw-Stellplatz wird direkt neben dem Haupteingang eingeplant. Selbstverständlich sind auch behindertengerechte Sanitärräume vorhanden.

Im jetzigen Stadium des Innenausbaus ist bereits das Farbkonzept ersichtlich. Jeder Kita-Gruppe wird eine Farbe zugeteilt, die den Kindern bei der Orientierung hilft. Die Farbe spiegelt sich unter anderem in den Eingangsbereichen der Gruppen, in Bodenbelägen, Deckenzonen und Einbaumöbeln sowie in einzelnen Kacheln in den Sanitärräumen, die an die jeweiligen Gruppenräume angrenzen, wider. Darüber hinaus wurden warme Farben und Naturtöne bei der Gestaltung gewählt.

Das Grundstück wird über den öffentlichen Parkplatz erschlossen, der Spiel- und Gartenbereich grenzt auf der Südseite an das Gebäude an. Dort entsteht auch ein weiteres Nebengebäude für die Lagerung von Außenspielgeräten. Ein separates Mülllager inklusive einer Stellfläche für Kinderwagen entsteht auf der Nordseite. gn

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