Jugendlawine rollt

Einer der Aufenauer Neuzugänge: Julius Wichert. Foto: gn

Wächtersbach – Die Vorbereitungen auf die kommende Fußballsaison schreiten voran: Bei Melitia Aufenau sagen beide Trainer und der komplette Kader für die kommende Runde zu. Für frischen Wind sorgen unterdessen viele Jugendspieler.

Für einen Verein die wohl wichtigste Nachricht vor einer neuen Saison: Der komplette Kader hat zugesichert, erneut in den Vereinsfarben aufzulaufen. Bei Melitia Aufenau trat genau dies kürzlich ein und auch die Trainer der ersten und zweiten Mannschaft, Marcel Rasch und Torsten Bratke, bleiben weiter an Bord. Spielausschuss-Chef Dennis Schmidt zu den positiven Nachrichten: „Die Zusagen der Spieler stehen glücklicherweise bereits seit dem Jahreswechsel fest und auch der Verbleib beider Trainer war erfreulich einfach. Wir sind ein kleiner Verein, bei uns läuft das immer recht locker ab, meist reicht ein kurzes Telefonat aus.“ Und weiter: „Die Stimmung im Team ist gut und unsere Trainer lassen sich zahlreiche Dinge einfallen, um die Jungs abwechslungsreich bei Laune zu halten.“

Trainer Marcel Rasch: „Es ist schön, das Vertrauen des Vorstandes zu spüren. Sie unterstützen mich jederzeit bei meinen Ideen und wir sind mittlerweile ein gut eingespieltes Team. Mein größter Dank gilt jedoch der Mannschaft, die mir erneut das Vertrauen schenkt.“

Beispielhaft nennt er Julius Wichert als einen von sechs Jugendspielern, der von den A-Junioren des JFV Kinzigtal nach Aufenau kommt. Der in Aufenau lebende Abiturient wurde zu Beginn des Jahres 18 Jahre alt und kann es kaum erwarten, für die Melitia auflaufen zu können. Der glühende Eintracht-Fan freut sich mit seinen Freunden für die Melitia spielen zu können und hofft sich nach der langen Pause einige Tricks bei Neutrainer Silas Kopp abgucken zu können. Seine Stammposition ist die Innenverteidigung. Trainer Rasch über den Neuzugang: „Wir alle freuen uns auf Julius’ erste Schritte bei den Senioren. Seine großgewachsene Statur, das gute Zweikampfverhalten und die Ruhe am Ball machen ihn einfach zum prädestinierten Innenverteidiger. Im Training erkennt man sein Talent und zudem kommen jede Menge Ehrgeiz, Fleiß und der Wille, sich zu verbessern. Daher bin ich mir sicher, dass wir in Aufenau noch viel Freude an Julius haben werden!“